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Chronik

 

Chronik
Ursprung, Grundgedanke, Entstehung:

Der Begriff „Vinobarde" wird das erste Mal 1994 erwähnt im Vorwort zum Büchlein „Heiteres und Ernstes über den Wein, gesammelt zwischen Persien und Tirol", Herausgeber Peter Reisch.

Der Verfasser des Vorwortes ist Jul B. Laner 
Jul B. Laner schreibt:

„ ... zu ihnen (den Vinobarden) wird jener kosmopolitische Volksstamm gezählt, der sich, ähnlich wie die Rebe, an der 18 Grad Isotherme ...angesiedelt hat. ...Nicht jeder wird als Vinobarde geboren, doch keinem Willigen wird dieses Bürgerrecht verwehrt."


Entstehung:

Ein „gebürtiger Vinobarde" nahm dieses Vorwort zum Anlass über einen weltweiten „Staat der Vinobarden" nachzudenken. Der erste Verfechter dieser Idee war der Unternehmer und Musiker Alfred Varesco, der im Anschluss gemeinsam mit seinen Freunden Pepi Ranigler (Obsthändler) und Erich Sinner (Südtiroler Publizist, gest.1996) aktiv wurde. Am 6.November 1995 wurde der Staat gegründet. So wurde das Weinland Südtirol Ausgangspunkt des internationalen Vinobarden-Staates. 




 
 

08.07.2006

Präsentation auf Schloß Rechtenthal 
Unter dem Thema des Mozartjahres hat die Überetscher Stubenmusig einsdrucksvolle Werke das Komponisten aufgeführt, mit Hackbrett, Gitarre, Zither, Harfe und Bassgeige.

 

10 Jahre Vinobarden! 


Zu diesem hohen Anlass macht uns die Überetscher Stubenmusig ein besonderes Geschenk zum Mozartjahr, das ja ebenfalls heuer gefeiert wird. Die Überetscher Stubenmusig ist weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt, nicht zuletzt durch das hiesige und internationale Fernsehen. Unvergessen bleiben die Weihnachtsfeiern, welche die Stubenmusig zusammen mit unserem VIB Monsignore Toni gestaltet hat. 


10 Jahre Vinobarden, es scheint der Augenblick gekommen, ganz kurz besinnlich über die letzten 10 Jahre nachzudenken, gehobene Hausmusik zu hören und ein paar Mutmaßungen über die Musik anzustellen, über die Sprache, die jeder versteht und die unserer verspielten Facette unserer Vinobardenseele besonders gut. Es seien für jene, die sie noch nicht persönlich kennen nun ganz kurz die einzelnen Mitglieder der Ensembles vorgestellt, welche mit den verschiedenen Instrumenten spielerisch umgehen:
SIEGLINDE
SIMONE
BÄRBEL
KARIN
HUBERT 


Die Musik regt an zum Schweigen, denn worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen. Wer nicht schweigen kann, der soll selber sich ein Liedlein singen, aber bitte in den nächsten Minuten nur draußen im Wald! Und hört hin: so manch zartes Pizzicato kommt aus einem ehrwürdigen, stradivarischen Hackbrett und manches Lebensglück begann im Silberhaar erst aufzuklingen. 


Stück 1
Musik kennt keine Grenzen! Schon gar nicht diese fast intime Hausmusik. Ein Akkord, ein Ton Musik tötet mit seiner seelenergreifenden Bewegung allen Missmut sogleich, als er sich hören läßt. Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen uns was wäre das Herz ohne die zarte Besaitung der Gitarre und der Menschen, die sie hören? 


Stück 2
Nur die Klänge sind imstande, die Gedankenrätsel zu lösen, die oft in unserem Unterbewußten geweckt werden!
Musik ist gesund, vernehmt’s ihr Schokoladeesser! Zehn Takte Mozart haben schnell manche Verstopfung leicht mit puttenhafter Grazie gelöst! Also Lauschet dem Spiel der Zither! Das Spielen ist so schön da das Spielen eines Instruments Eins sein muß mit dem Spieler. Wer mit dem Instrument nicht spielt, der spielt es nicht. 


Stück 3
„Der Mann, der nicht Musik hat in ihm selbst, den nicht die Eintracht süßer Töne rührt“, sagt Shakespeare, „taugt zu Verrat, zu Räuberei und Tücken.. Trau keinem solchen!“ Und zum Bassisten:“ Wer das Stück zu hoch anfängt, der muß dem Instrument die Gurgel enger drücken daß er alles herausbringt aus dem Holz.“ 


Stück 4
Musik ist der Weg, auf dem die Menschen ihre Gefühle verstehen können; nur wer zuhören kann erfährt die tiefste Verbindung zwischen Geist und Herz, kann eins mit sich selber werden, aufgehen im unendlichen Glück des Moments. Ein Wort an die Harfenistin:“ Wäre ich ein Dieb, ich würde das Gold von Deinen Fingerspitzen stehlen!“ 


Stück 5
Überleitung auf „Abschied“
Das war das, was von der Sprache des Paradieses übrig geblieben ist.
Und nun laßt uns abschließend jener Vinobarden und Freunde gedenken die nicht mehr hier mit uns sein können.
( Erich Sinner, Friedl Ramoser, Wendelin Wolf, Arnold Pichler, Franz Roner, Ferdi Pichler, Hermann Plank) 


Stück 6
„Abschied“