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Erste Version

 

Erste Version

Am 30. Mai 1999 wurde der Meridian eingeweiht





















































 

Erweiterung des Meridians

 

Erweiterung des Meridians
Am  05. Juli 2003, anlaesslich der Session auf Schloss Rechtental,  wurde der Meridian um den aeusseren Ring erweitert.

 

Auf diesem Ring sind die Entfernungen in km angegeben. 
























 

 

             

 

Im Herzen Tramins

 

Im Herzen Tramins
Die Errichtung des „Meridians des Vinobardenstaates" erfolgt in Tramin/Suedtirol, der Heimat der weltbekannten Rebe Gewuerztraminer. 















 

Vinobardenblues

 


( das Lied vom Meridian)

Text und Melodie von VIB Heinz Leitner und VIB Jul






10 Jahre Vinobardenstaat



Meridiane gibt’s in Chile

Wie auch anderswo noch viele

Dafür wächst im Norden schon

Der Cabernet und Sauvignon. 





2.

Ein Meridian steht in Tramin

Der ist bei Vinobarden IN

Der Meridian gibt allen Kraft

Dem Staat und jeder Markgrafschaft.





3.

In Greenwich steht viel Lumpenpack

Mit Schottengitsch und Dudelsack

Da sagt zum Dudelsack die Gitsch

Ich will Tramin und nicht Green – Wich.

....



4.

Beim Montemario – Meridian

Das steht der Pabst mit vielen an

Und ruft:“ Jetzt pilgern wir, HOTAN

Zum Vinobardenmeridian!“





5.

You are going to Green –Wich

Are a son You of a Witch

Are You going to Monte Mariu

Figlio di puttana are You!



Refrain



Der Vinobardenblues vom Meridian

Die Barden stehen alle vorne dran

Und jeder singt so laut er singen kann:



/:Hotan, Hotan Eimi Hotan

Hotan, Hotan Eimi Hotan

Hotan, Hotan, Hotan!:/

 

Präambel zum Meridiansgedicht

 

und zum Regelwerk der Vinobarden (siehe Verfassung)


Vor etwa 2500 Jahren glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe und würde an schroffen Klippen und Feuergürteln enden. Da kam ein Mann Namens Aristoteles, beobachtete den Erdschatten am Mond und zog daraus den Schloß, die Erde müsse eine Kugel sein. Er sollte Recht behalten. 


Denn die Nachfolgenden Generationen bis herauf in unsere Tage stellen sich immer noch die Frage: wo bin ich, wo bist du, wo sind wir. Wir sind zum Beispiel in Tramin und wissen, daß wir in Tramin sind. Wäre Tramin jedoch eine kleine Insel inmitten eines Meeres aus wunderbarem Wein, kein Land wäre in Sicht und wir möchten über Funk alle Staatsbürger herbeirufen um unser Glück mit ihnen zu teilen, was würden wir da wohl für Angaben machen? 


Da käme uns das Wissen um jenes fast magische, gedachte Gitternetz zu Gute, das Generationen von Vorfahren ausgetüftelt haben und das aus Meridianen (Längengraden die von Pol zu Pol gehen) und Parallelen (Breitengraden, die, für alle gleich auf dem Geoid, parallel zum Äquator verlaufen) besteht, die um die ganze Weltkugel gezogen wurden. Ach, diese dem Mittagskreis der Sonne, dem „circulus meridianus“ verwandten halben Längenkreise, die unser Leben und unsere Träume überspannen, müssen alle eine Nummer von 0 – 90 bekommen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Nachdem jedoch die Nummerierung der Meridiane eine Sache der Konvention ist, haben die Vinobarden nach langen Erwägungen und behördlichen Umfragen den Null – Meridian durch das Weindorf Tramin gezogen und durch statellitäre Triangulation über GPS zugleich auch die Entfernungen bedeutender Weingebiete weltweit vermessen. Auf der Bronzeplatte an der Basis der Vinobardensäule sind diese Distanzen alle abzulesen. Somit verbindet das gedachte Gitternetz alle Vinobarden weilweit durch die Meridiane und Parallelen über welche die Felicitas geleitet werden soll, die unseren Staat, den sie begründet hat hat, umspannt. Genauso wie das erläuternde diesjährige Regelwerk zur VIB Verfassung, das unserem Da Sein und So Sein in großer Freiheit weiter führen möge. Das Regelwerk zur Verfassung sieht auch die Organisation der Markgrafschaften vor, die sich räumlich überall konstituieren können und allerorts für das Wohl der Vinobarden Sorge tragen mögen. Jede Markgrafschaft macht dem Rest des Vinobardenstaates das eigene Gebiet zugänglich, indem sie Treffen veranstaltet, die im Sinne der Vinobarden für jeden einzelnen eine Bereicherung sind. Das alles jedoch unter dem beschirmenden Mantel der Schutzgöttin Hilaritas, die dem tierischen Ernst und allzu strengen und straffen Regelungen nicht zugetan ist. Das Vinobardendasein ist eine Lebenskunst und „froh ist die Kunst und frei ist die Rede“, und weit ist die Welt zwischen den Meridianen, wie uns die Alten lehren. 


Um frei darüber zu reden und zu schreiben, ist die gebundene Sprache manchmal besonders angebracht, deshalb folgt dieses Gedichtlein:




DER VINOBARDENMERIDIAN


Seit Urzeiten kennt jeder Weise
Die Breiten – und die Längenkreise
Die ein Netz ergeben und
Vermessen unseren Erdenrund.
( wenn man reden will gestochen
Wird von Elypsoid gesprochen!) 


Als Längenkreis den Meridian
Als Breitenkreis den Parallel
Da legen wir die Maße an
Und haben die Position virtuell
Die jeder Vinobard benötigt
Wenn in der Welt er sich betätigt. 


An diesen klugen Gitternetzen
Können wir uns, ohne hetzen
Niederlassen, jeder Zeit
Wo Frohsinn und auch Wein gedeiht
Und, ohne lang herum zu schinden,
Die Vinobardenfreude finden! 


Der 0 – Meridian hier von Tramin
Hat Glück, daß er hier steht
Er zieht die ganze Welt dahin
Und weiß wohin er geht
Von Ort zu Ort, von Wein zu Wein
Soll er für uns Verbindung sein! 


Doch Auch für das Zusammenleben
Soll es ein paar Regeln geben
Die, ohne viel Staub aufzuheben,
Aus der Verfassung sich ergeben
Die der Vinobardenstaat
Vor geraumer Zeit erfunden hat: 


Ein lockeres, freies Leitsystem
Das uns, stets euphorisch,
Sanft und leicht und auch bequem
Und auch organisatorisch
Begleitet wie auf Tresterwatte…
Doch das steht auf dem nächsten Blatte. 



Tramin/ Kurtinig am
11.11.2005
„Zehn Jahre Vinobardenstaat“