Weiterbildung
Buchempfehlung SENSIDIVINI
Herausgegeben ist das kleine, aber dichte und gewichtige Werk 82 S.) von der ThreeBee Group in Zusammenarbeit mit der deutschen Weinakademie unter der Leitung von J.K. Mai und B. Mallerbrain. Aquarelle des auch bei uns bekannten Tiroler Malers Michael Auth.
Es handelt vom Hirn als neurologisch Galaxie mit wissenschaftlicher Untersuchung über:
- Geschmackssinn und seine Love Affair mit dem Wein
- Das sensorische Spektrum
- Sensorische Aufteilung des Weins
- Die Anatomie des Geschnacksystems
- Anatomie des Geruchssinns
- Der Belohnungswert von Geruchsempfindungen
- der Nachgeschmack
- Der Kortex, der Wein und das Vergnügen
- Die Vermählung von Geruch und Geschmack im orbitofrontalen Kortex
- Die Antwort von Geruchs – und geschmacksneuronen auf Sehwahrnehmungen, Textur und Themperatur der Speise
- Existiert eine „Hedonistische Hirnkarte“?
- Weinverkostung – eine Herausforderung an das Gehirn
- Die Unterschiede zwischen Sommeliers und „nicht geübten“ Weintrinkern und was das bedeutet.
- Wie man die Neuronen durch gutes Essen beschwingt (Sternekoch)
- Ein interessantes Glossar trägt zu gehobenem Konversationsstoff bei Weingesprächen bei
- Ein erläuterndes Glossar rundet das Werk ab
- Interessant auch das weiterführende Literaturverzeichnis am Ende des buches
Schon das Grußwort ist aufklärend und vielversprechend: es stammt von keiner geringeren als von Prof. Rita Levi – Montalcini, Nobelpreis für Medizin 1986.
Da nun dir Baubeschreibung des menschlichen Gehirns auf solide Untersuchungsbasis gestellt werden kann, reicht der Blick auf seine Funktionen stufenlos von der mentalen bis zur molekularen d.h. von der materiellen zur transmateriellen Dimension, denn im 21. Jahrhundert kann man die Aktivität subtiler Hirnregionen in Echtzeit verfolgen.
Prof. Dr. med. Hans R. Vogel ( Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Weinakademie) schließt in seinem Grußwort auf:
Darin legt er den nicht direkt ins Englische und Deutsche übersetzbaren Sinn des italienischen Originaltitels klar: „Sensi DiVini“ das eigentlich umschrieben heißen könnte „Sinne des Weines“ bzw „Göttliche Sinne“. Im Titel wird deutlich, worum es geht – ende des Zitats.
Schließe mich dem Wunsch der Autoren an – was sollte ich schon hinzufügen – wenn sie sagen:“ Viel Freude bei theoretischem Studium und praktischer Anwendung!
In Südtirol ist das Buch in der Edition Reatia erschienen, Preis 12€









